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	<title>Energieagentur Mittelbaden</title>
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	<description>Beste Lösungen für Klimaschutz und Energiesparen</description>
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	<title>Energieagentur Mittelbaden</title>
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		<title>Beginn der Flohmarktsaison</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/beginn-der-flohmarktsaison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 07:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Flohmarkt ist ein Ort, an dem Menschen gebrauchte Gegenstände verkaufen, tauschen oder weitergeben, die sie selbst nicht mehr benötigen. Dadurch erhalten Produkte eine zweite Nutzung und finden neue Besitzer, die sie weiterverwenden können. Gleichzeitig leisten Flohmärkte einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span data-olk-copy-source="MessageBody">Beginn der Flohmarktsaison</span></h2>
<p class="x_MsoNormal">Ein Flohmarkt ist ein Ort, an dem Menschen gebrauchte Gegenstände verkaufen, tauschen oder weitergeben, die sie selbst nicht mehr benötigen. Dadurch erhalten Produkte eine zweite Nutzung und finden neue Besitzer, die sie weiterverwenden können. Gleichzeitig leisten Flohmärkte einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Anstatt neue Produkte herzustellen, werden vorhandene Ressourcen genutzt. Das spart Rohstoffe und Energie und reduziert gleichzeitig Abfall und Müllaufkommen.</p>
<p class="x_MsoNormal"><b>Regelmäßige Flohmärkte im Umkreis</b></p>
<p><b>Flohmarkt Hatz</b></p>
<p>Wann: jeden zweiten Samstag, nächster Termin am 30.05.2026, 7:00–14:00 Uhr<br />
Wo: Berliner Straße 27, 76571 Gaggenau</p>
<p><b>Flohmarkt-Rastatt.de</b></p>
<p>Wann: jeden Samstag von März bis November, 7:00–14:00 Uhr<br />
Wo: Stadionstraße 1, 76437 Rastatt</p>
<p class="x_MsoNormal"><b>Warum Flohmärkte eine Win-Win-Aktion sind</b></p>
<p class="x_MsoNormal">Flohmärkte schaffen Vorteile für alle Beteiligten. Menschen können nicht mehr benötigte Dinge sinnvoll weitergeben, andere finden günstige und oft einzigartige Gegenstände, und die Umwelt profitiert durch weniger Ressourcenverbrauch.</p>
<p class="x_MsoNormal"><b>So profitieren alle:</b></p>
<ul type="disc">
<li class="x_MsoNormal">Weiterverwendung statt Wegwerfen</li>
<li class="x_MsoNormal">Einsparung von Rohstoffen und Energie</li>
<li class="x_MsoNormal">Reduzierung von Abfall</li>
<li class="x_MsoNormal">Günstige Einkaufsmöglichkeiten</li>
<li class="x_MsoNormal">Nachhaltiger Konsum im Alltag</li>
</ul>
<p class="x_MsoNormal"><b>Funfacts:</b></p>
<p class="x_MsoNormal"><b>Ein Flohmarkt ist gut für die Umwelt, denn: </b></p>
<ul type="disc">
<li class="x_MsoNormal">die Produktion eines einzigen T-Shirts benötigt 2700 Liter Wasser.</li>
<li class="x_MsoNormal">Der Kauf von neuer Kleidung verursacht in Deutschland durchschnittlich rund 135 kg CO₂ Emissionen pro Person und Jahr</li>
<li class="x_MsoNormal">Auf Flohmärkten entstehen kaum Verpackungsabfälle.</li>
<li class="x_MsoNormal">Transport und Lagerung neuer Waren werden reduziert durch den Weiterverkauf/Tausch.</li>
</ul>
</div>
<p>Bildquelle: meandcolors | Pixabay</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmepumpe geplant? Unterstützung bei der Angebotsauswahl nutzen</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/waermepumpe-geplant-unterstuetzung-bei-der-angebotsauswahl-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wärmepumpen gewinnen zunehmend an Bedeutung als nachhaltige und energieeffiziente Heizlösung. Trotz dieser Vorteile stellt die Auswahl der passenden Wärmepumpe viele Eigentümerinnen und Eigentümer vor Herausforderungen. Hier setzt ein kostenfreier Service der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2>Wärmepumpe geplant? Unterstützung bei der Angebotsauswahl nutzen</h2>
<p>Wärmepumpen gewinnen zunehmend an Bedeutung als nachhaltige und energieeffiziente Heizlösung. Sie nutzen Umweltenergie aus Luft, Wasser oder Erdreich und wandeln diese in nutzbare Wärme für Gebäude um. Auf diese Weise kann ein erheblicher Teil der Heizenergie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Neben den ökologischen Vorteilen bieten Wärmepumpen auch wirtschaftliche Potenziale, da sie langfristig zur Senkung der Betriebskosten beitragen können. Für die Anschaffung stehen zudem staatliche Förderprogramme zur Verfügung, die die Investition zusätzlich attraktiv machen.</p>
<p>Trotz dieser Vorteile stellt die Auswahl der passenden Wärmepumpe viele Eigentümerinnen und Eigentümer vor Herausforderungen. Insbesondere die Bewertung und Vergleichbarkeit von Angeboten erweist sich häufig als schwierig, da technische Details und Qualitätsmerkmale für Laien nicht immer leicht einzuordnen sind.</p>
<p>Hier setzt ein <strong>kostenfreier Service der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg</strong> an. Im Rahmen der Energieberatung haben Interessierte die Möglichkeit, bis zu drei Angebote für eine Wärmepumpe prüfen zu lassen. Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen und mögliche Schwachstellen oder Unklarheiten frühzeitig zu erkennen.</p>
<p>Die eingereichten Unterlagen werden von qualifizierten Energieexperten umfassend analysiert. Dabei werden zentrale Aspekte wie die Heizlastberechnung, der hydraulische Abgleich sowie die Planung der Entsorgung bestehender Heizungsanlagen berücksichtigt. Im Anschluss an die Prüfung erfolgt eine persönliche Videoberatung, in der die Ergebnisse verständlich erläutert und individuelle Fragen beantwortet werden. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden eine schriftliche Auswertung mit einer übersichtlichen Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.</p>
<p><strong>Ablauf des Angebots:</strong></p>
<p>1. Erfassungsbogen ausfüllen und Angebote per E-Mail einreichen</p>
<p>2. Teilnahme an einer individuellen Videoberatung</p>
<p>3. Erhalt einer schriftlichen Auswertung zur besseren Entscheidungsfindung</p>
<p>Der Service ist für Verbraucherinnen und Verbraucher kostenfrei und wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht.</p>
<p>Weitere Informationen sowie den Erfassungsbogen finden Sie unter: www.vz-bw.de/energie/wp-angebote</p>
</div>
<p>Bildquelle: Freepik</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühjahrs-Check für Solaranlagen</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/fruehjahrs-check-fuer-solaranlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 08:44:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit den ersten sonnigen Tagen im Jahr beginnt für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen die wichtigste Phase: das ertragsstarke Sommerhalbjahr. Ein Frühjahrs-Check stellt sicher, dass die Anlage effizient arbeitet und ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2>Frühjahrs-Check für Solaranlagen &#8211; Mehr Ertrag durch rechtzeitige Prüfung und Reinigung</h2>
<p>Mit den ersten sonnigen Tagen im Jahr beginnt für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen die wichtigste Phase: das ertragsstarke Sommerhalbjahr. Ein Frühjahrs-Check stellt sicher, dass die Anlage effizient arbeitet und ihr volles Potenzial ausschöpfen kann. Denn Verschmutzungen, kleine Defekte oder technische Unregelmäßigkeiten bleiben im Alltag oft unbemerkt – können jedoch die Leistung deutlich beeinträchtigen.</p>
<p><strong>Warum ist der Frühjahrs-Check wichtig?</strong></p>
<p>Während die Stromerträge in den Wintermonaten vergleichsweise gering sind, werden zwischen März und September rund 80 Prozent des Jahresertrags erzielt. Umso wichtiger ist es, die Anlage vor Beginn dieser Phase zu überprüfen. Schon Ablagerungen wie Staub, Pollen, Moos oder Vogelkot können die Leistung der Module um bis zu 15 Prozent reduzieren.</p>
<p><strong>Ertrag selbst prüfen – einfach per App</strong></p>
<p>Ein erster Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der Anlage ergibt sich aus den aktuellen Ertragsdaten. Diese lassen sich bei den meisten Anlagen bequem über eine App oder ein Monitoring-System abrufen. Ein Vergleich mit den Soll-Werten oder den Erträgen aus dem Vorjahr zeigt schnell, ob die Anlage wie erwartet arbeitet oder Auffälligkeiten vorliegen.</p>
<p><strong>Sichtprüfung der Anlage</strong></p>
<p>Auch eine einfache Sichtkontrolle kann bereits aufschlussreich sein. Verschmutzungen oder äußere Einflüsse sind oft mit bloßem Auge erkennbar – beispielsweise durch einen Blick aus dem Dachfenster, vom Balkon oder mithilfe von Fotos. Besonders Anlagen in der Nähe von Straßen, landwirtschaftlichen Flächen oder Industriegebieten sind häufig stärker belastet.</p>
<p><strong>Reinigung – insbesondere bei Balkonkraftwerken</strong></p>
<p>Bei Balkonsolaranlagen ist die Reinigung in vielen Fällen problemlos selbst möglich. Grober Schmutz kann vorsichtig entfernt werden, anschließend lassen sich die Module mit Wasser, einem weichen Tuch oder Schwamm sowie einem milden Reinigungsmittel säubern. Wichtig ist, auf aggressive Reiniger, scheuernde Materialien oder</p>
<p>Hochdruckreiniger zu verzichten, da diese die Oberfläche beschädigen und den Ertrag langfristig mindern können.</p>
<p><strong>Sicherheit geht vor</strong></p>
<p>Bei klassischen Dachanlagen gilt: Bitte nicht selbst aufs Dach steigen. Die Reinigung und technische Überprüfung sollte aus Sicherheitsgründen ausschließlich von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden. Diese verfügen über die notwendige Ausrüstung und Erfahrung, um die Anlage sicher und fachgerecht zu warten.</p>
<p><strong>Technik im Blick behalten</strong></p>
<p>Neben den Modulen sollte auch die technische Infrastruktur überprüft werden. Dazu gehören unter anderem Kabelverbindungen, Steckkontakte und der Wechselrichter. Auffälligkeiten wie Fehlermeldungen, ungewöhnlich niedrige Erträge oder Störungen sollten zeitnah durch Fachpersonal geprüft werden.</p>
<p><strong>Wann und wie oft sollte geprüft werden?</strong></p>
<p>Ein grundlegender Check im Frühjahr ist ideal, um optimal in die ertragreiche Saison zu starten. Da Photovoltaikanlagen generell wartungsarm sind, reicht eine professionelle Inspektion in der Regel alle drei bis vier Jahre aus. Bei besonderen Umständen – etwa starker Verschmutzung oder auffälligen Leistungsabweichungen – kann auch ein früherer Check sinnvoll sein.</p>
</div>
<p>Bildquelle: gehardt12 | Pixabay</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaikförderung in der Kommune</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/photovoltaikfoerderung-in-der-kommune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 07:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Neben den Landes- und Bundesförderungen von Photovoltaikanlagen für Bürger gibt es in Muggensturm auch eine Kommunale Förderung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span data-olk-copy-source="MessageBody">Photovoltaikförderung in der Kommune</span></h2>
<p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Neben den Landes- und Bundesförderungen von Photovoltaikanlagen für Bürger gibt es in Muggensturm auch eine Kommunale Förderung.</span></p>
<p class="x_MsoNormal">Gefördert wird die Neuinstallation einer <b>PV-Anlage</b>, mit oder ohne Batteriespeicher, in Muggensturm als Eigenverbrauchsanlage mit möglicher Überschusseinspeisung. Der Umfang der Förderung beträgt für die PV-Anlage 100€ pro Kilowatt-Peak (kWp) mit einer maximalen Fördersumme von 1.000€ pro Projekt. Die Fördersumme für den <b>Batteriespeicher</b> beträgt 100€ pro kWh nutzbarer Kapazität mit einer maximal Fördersumme von 500€.<br />
Auch <b>Stecker-Solarmodule</b> werden mit einer pauschale von 150€ je Wohneinheit gefördert.</p>
<p class="x_MsoNormal">Infos zu dieser Förderung finden sie auf der Homepage von Muggensturm unter:</p>
<p class="x_MsoNormal"><a title="https://www.muggensturm.de/leben-wohnen/klimaschutz/solar-energie/foerderprogramm-photovoltaik#c12273" href="https://www.muggensturm.de/leben-wohnen/klimaschutz/solar-energie/foerderprogramm-photovoltaik#c12273" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-auth="NotApplicable" data-linkindex="0">https://www.muggensturm.de/leben-wohnen/klimaschutz/solar-energie/foerderprogramm-photovoltaik#c12273</a></p>
</div>
<p>Bildquelle: Freepik</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Durchblick mit Klimaschutz</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/durchblick-mit-klimaschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 12:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Fenster tauschen für mehr Komfort und Klimaschutz. Fenster sind entscheidend für den Energieverbrauch eines Hauses und damit auch für den Klimaschutz.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2>Durchblick mit Klimaschutz</h2>
<p><strong>Fenster tauschen für mehr Komfort und Klimaschutz</strong></p>
<p>Fenster sind entscheidend für den Energieverbrauch eines Hauses und damit auch für den Klimaschutz. Wer noch alte Fenster in seinen vier Wänden hat, sollte über einen Austausch nachdenken. Denn veraltete Fenster lassen bis zu zehnmal mehr Wärme entweichen als moderne Modelle mit Wärmeschutzverglasung. Das kostet bares Geld und belastet das Klima.</p>
<p><strong>Alte Fenster: heimliche Energiefresser</strong></p>
<p>Vor allem Fenster mit sogenannter Isolierverglasung, die vor 1995 eingebaut wurden, gelten heute als energetisch unzureichend. Sie bestehen meist aus zwei unbeschichteten Glasscheiben, ein Standard, der technisch längst überholt ist. Solche Fenster verlieren deutlich mehr Wärme als selbst eine ungedämmte Wand gleicher Größe. Der Austausch lohnt sich also gleich doppelt: für die Umwelt und für das eigene Portemonnaie.</p>
<p><strong>Wärmeschutzverglasung</strong></p>
<p>Seit Mitte der 1990er-Jahre sind Wärmeschutzverglasungen bei Neubauten Pflicht. Sie lassen sich am sogenannten U-Wert erkennen, der angibt, wie viel Wärme durch das Fenster verloren geht. Je kleiner der U-Wert, desto besser. Der U-Wert der Verglasung allein sagt allerdings nicht alles, entscheidend ist der sogenannte Uw-Wert, also der Wärmedurchgangskoeffizient für das komplette Fenster inklusive Rahmen. Dieser Wert muss bei förderfähigen Maßnahmen auf der Rechnung ausgewiesen sein.</p>
<p>Die gesetzliche Mindestanforderung für neue Fenster liegt derzeit bei einem Uw-Wert von 1,0 W/(m²K). Hochwertige Dreifachverglasungen erreichen heute Werte zwischen 0,5 und 0,7 W/(m²K) – das spart Energie und erhöht den Wohnkomfort. Denn bessere Dämmung bedeutet auch, dass sich die Innenseite des Fensters nicht mehr so kalt anfühlt. Somit gehören Zugerscheinungen und kalte Füße der Vergangenheit an.</p>
<p><strong>Der Rahmen zählt mit</strong></p>
<p>Beim Fenstertausch sollte nicht nur die Verglasung, sondern auch das Rahmenmaterial gut überlegt sein. Denn der Rahmen macht bis zu 30 Prozent der Fensterfläche aus und beeinflusst damit die Dämmwirkung erheblich. Übliche Materialien sind Holz, Kunststoff, Aluminium oder Kombinationen wie Holz-Aluminium. Kunststoff- und Aluminiumrahmen verfügen meist über Mehrkammerprofile, die die Wärmedämmung verbessern.</p>
<p>In Sachen Wärmeverlust schneiden Holz- und Kunststoffrahmen tendenziell besser ab als reine Aluminiumrahmen. Zusätzlich spielen auch ökologische Faktoren wie Recyclingfähigkeit, Lebensdauer und Wartungsaufwand eine Rolle. Nicht zuletzt sollte auch die Optik zum Haus passen.</p>
<p><strong>Fazit: Tauschen lohnt sich</strong></p>
<p>Wer seine alten Fenster durch moderne Wärmeschutzfenster ersetzt, spart Heizkosten, steigert den Wohnkomfort und leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Besonders effizient wird es mit Dreifachverglasung und durchdachter Rahmenwahl. Vor dem Austausch lohnt sich ein Gespräch mit Fachleuten, auch um mögliche Förderungen zu prüfen.</p>
</div>
<p>Bildquelle: Pixabay | StockSnap</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmedämmung: Schutz für Klima und Komfort</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/waermedaemmung-schutz-fuer-klima-und-komfort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 09:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dämmung von Gebäuden gehört zu den wirksamsten Maßnahmen, um Energie zu sparen, Heizkosten zu senken und gleichzeitig das Raumklima zu verbessern.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span data-olk-copy-source="MessageBody">Wärmedämmung: Schutz für Klima und Komfort</span></h2>
<p>Die Dämmung von Gebäuden gehört zu den wirksamsten Maßnahmen, um Energie zu sparen, Heizkosten zu senken und gleichzeitig das Raumklima zu verbessern. Dennoch halten sich bei vielen Hausbesitzern hartnäckige Vorurteile, etwa, dass gedämmte Wände &#8222;nicht mehr atmen&#8220; könnten. Dabei ist genau das wissenschaftlich längst widerlegt.</p>
<p><u>Atmen Wände wirklich?</u></p>
<p>Die Vorstellung, dass Hauswände zum Luftaustausch beitragen, stammt aus früheren Zeiten und ist schlicht falsch. Schon 1928 bewies der Physiker Raisch, dass massive, verputzte Wände luftdicht sind. Nur etwa 1–2 % des in der Raumluft enthaltenen Wasserdampfs entweichen durch die Wand. Für ein gesundes Raumklima ist dieser Anteil völlig unerheblich. Die notwendige Frischluft gelangt ausschließlich über geöffnete Fenster oder eine Lüftungsanlage ins Haus, nicht durch die Wand.</p>
<p>Wer aus Angst vor &#8222;nicht atmenden Wänden&#8220; auf eine Außendämmung verzichtet, verschenkt großes Potenzial zur Reduzierung seines Energieverbrauchs.</p>
<p><u>Dämmen ist besser als Speichern</u></p>
<p>Ein weiteres Missverständnis: Manche glauben, dass dicke, massive Wände Wärme speichern und damit eine Dämmung überflüssig machen. Doch auch hier gilt: Jeder Wärmespeicher muss erst aufgeladen werden und verliert Wärme mit der Zeit, wenn keine Dämmung vorhanden ist.</p>
<p>Die Analogie ist einleuchtend: Eine dicke Jacke hat gute Isolationseigenschaften, genau wie eine gute Fassadendämmung. Speichermasse kann Temperaturverläufe im Haus abmildern, ersetzt aber niemals eine Wärmedämmung.</p>
<p><u>Auch im Sommer sinnvoll</u></p>
<p>Massive Wände können im Sommer das Aufheizen des Gebäudes verzögern. Das gelingt aber nur dann, wenn nicht durch große Glasflächen oder Dachfenster zu viel Sonnenwärme ins Haus gelangt. In solchen Fällen helfen auch Speicherwände nicht mehr und eine Dämmung bleibt also entscheidend.</p>
<p><u>Welche Dämmstoffe gibt es?</u></p>
<p>Für die Wärmedämmung stehen heute zahlreiche Materialien zur Verfügung, je nach Anforderung, Bauweise und Budget:</p>
<ul>
<li>Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle oder Glaswolle sind nicht brennbar, diffusionsoffen und schallschützend.</li>
<li>Organische Dämmstoffe wie Polystyrol (EPS) sind leicht, kostengünstig und haben gute Dämmeigenschaften.</li>
<li>Naturdämmstoffe wie Holzfaser, Hanf oder Zellulose bieten eine ökologische Alternative und regulieren gut die Feuchtigkeit.</li>
<li>Vakuum- und Hochleistungsdämmstoffe ermöglichen trotz geringer Dicke sehr hohe Dämmwirkung, beispielsweise bei Altbausanierungen mit Platzproblemen.</li>
</ul>
<p><u>Dämmmethoden im Überblick</u></p>
<p>WDVS (Wärmedämmverbundsysteme): Außen an der Fassade angebracht, ideal für die energetische Sanierung.</p>
<ul>
<li>Kerndämmung: Zwischen zwei Mauerschalen eingeblasen, besonders bei zweischaligem Mauerwerk geeignet.</li>
<li>Innendämmung: Wird von innen angebracht, oft als Kompromisslösung bei denkmalgeschützten Fassaden oder Platzproblemen außen.</li>
</ul>
<p><u>Fazit: Dämmung lohnt sich</u></p>
<p>Eine gut geplante Wärmedämmung reduziert Energieverluste, verbessert das Wohnklima und trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Wer sich für passende Materialien und Systeme entscheidet, profitiert langfristig, ökologisch wie ökonomisch.</p>
</div>
<p>Bildquelle: Freepik</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energietipp der Energieagentur Mittelbaden</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/energietipp-der-energieagentur-mittelbaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heizkosten sparen – so hilft Ihnen Ihr Thermostat. Ein Thermostatventil am Heizkörper sorgt dafür, dass genau so viel warmes Wasser in den Heizkörper fließt, wie es für die gewünschte Temperatur notwendig ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span data-olk-copy-source="MessageBody">Energietipp der Energieagentur Mittelbaden</span></h2>
<p class="x_MsoNormal"><strong>Heizkosten sparen – so hilft Ihnen Ihr Thermostat</strong></p>
<p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Ein Thermostatventil am Heizkörper sorgt dafür, dass genau so viel warmes Wasser in den Heizkörper fließt, wie es für die gewünschte Temperatur notwendig ist. Steigt die Raumtemperatur, schließt sich das Ventil automatisch ein Stück – der Heizkörper wird weniger warm und Sie verbrauchen weniger Energie. Kühlt der Raum ab, öffnet sich das Ventil wieder und lässt mehr Heizwasser hinein. Auf diese Weise hält das Thermostat die Temperatur konstant, ohne dass Sie ständig nachregeln müssen.</span></p>
<p class="x_MsoNormal">Das bedeutet für Sie: mehr Komfort bei gleichzeitig geringeren Heizkosten. Schon kleine Anpassungen machen einen Unterschied – jedes Grad weniger Raumtemperatur spart rund 6 % Energie. Wenn Sie beispielsweise statt 22 °C nur 21 °C heizen, können Sie ohne spürbaren Komfortverlust bares Geld sparen.</p>
<p class="x_MsoNormal">Extra-Tipp: Achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt sind. Nur dann kann das Thermostat richtig reagieren und die Wärme optimal im Raum verteilen.</p>
<p class="x_MsoNormal"><strong>Clever heizen mit den Thermostatstufen</strong></p>
<p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Die Zahlen auf Ihrem Heizkörper-Thermostat stehen für ungefähre Raumtemperaturen: Stufe 1 entspricht etwa 12 °C, jede weitere Stufe erhöht die Temperatur um rund 4 °C. So liegt Stufe 3 bei ca. 20 °C – ideal für Wohnräume. Auf Stufe 5 heizen Sie schon auf rund 28 °C.</span></p>
<p class="x_MsoNormal">Die Skala dient als Orientierung. Je nach Modell kann die Einteilung leicht variieren, manche beginnen z. B. erst bei 16 °C und enden bei 24 °C.</p>
<p class="x_MsoNormal">Extra-Tipp: Wählen Sie für jeden Raum die passende Stufe – Wohnzimmer 20–21 °C (Stufe 3), Schlafzimmer 16–18 °C (Stufe 2). So sparen Sie Energie, ohne auf Komfort zu verzichten.</p>
</div>
<div align="left">
<p><strong>So stellen Sie Ihr Thermostat richtig ein</strong></p>
<p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Stellen Sie Ihr Thermostat immer auf die gewünschte Raumtemperatur ein – nicht höher. Viele drehen auf Stufe 5 in der Hoffnung, der Raum werde schneller warm. Das ist ein Irrtum: Es wird nicht schneller geheizt, sondern nur stärker.</span></p>
<p class="x_MsoNormal">Wenn mehrere Heizkörper im Raum sind, sollten alle Thermostate gleich eingestellt sein. Unterschiedliche Einstellungen führen nur dazu, dass ein Thermostat unnötig weiterheizt.</p>
<p class="x_MsoNormal">Denken Sie auch daran: Drehen Sie die Thermostate nachts und vor dem Verlassen der Wohnung herunter. Gleiches gilt beim Lüften – sonst heizen Sie buchstäblich zum Fenster hinaus.</p>
</div>
<p>Bildquelle: Freepik</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Energieausweis: Was sagt dieser Steckbrief über Gebäude aus?</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/der-energieausweis-was-sagt-dieser-steckbrief-ueber-gebaeude-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 07:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energieagentur-mittelbaden.de/?p=21361</guid>

					<description><![CDATA[Wer eine Immobilie verkaufen, vermieten oder neu bauen möchte, kommt um ihn nicht herum: den Energieausweis. Doch was genau steht eigentlich in diesem Dokument?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span style="color: windowtext;"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Der Energieausweis: Was sagt dieser Steckbrief über Gebäude aus?</span></span></h2>
<p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Wer eine Immobilie verkaufen, vermieten oder neu bauen möchte, kommt um ihn nicht herum: den Energieausweis. Doch was genau steht eigentlich in diesem Dokument? </span>Der Energieausweis ist so etwas wie ein Steckbrief für Gebäude, der die Energieeffizienz eines Gebäudes anhand verschiedener Kennwerte ausdrückt. Ähnlich wie bei Elektrogeräten führen neue Energieausweise Energieeffizienzklassen von A+ bis H. Ziel ist es, die Energieeffizienz transparent zu machen und Gebäude leichter miteinander zu vergleichen. Damit ist er für Mieter*innen und Käufer*innen eine wichtige Entscheidungshilfe: Denn wer möchte schon in ein Gebäude mit schlechtem Energiestandard und hohen Heizkosten einziehen?</p>
<p class="x_MsoNormal"><strong><u>Welche Informationen liefert ein Energieausweis?</u></strong></p>
<p class="x_MsoNormal">Der Ausweis muss nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (kurz: GEG) erstellt werden. Es gibt zwei Berechnungsvarianten des Energieausweises: den <b>Verbrauchsausweis</b> und den <b>Bedarfsausweis</b>. Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre – also auf dem Heizverhalten der Bewohner*innen. Das ist einfach zu ermitteln und damit günstiger, aber bedingt aussagekräftig. Der Bedarfsausweis hingegen ermittelt den theoretischen Energiebedarf auf Grundlage von Bauweise, Dämmung, Heiztechnik und weiteren objektiven Faktoren. Er ist damit aufwendiger und teurer in der Erstellung, liefert aber ein realistisches Bild des energetischen Zustands unabhängig vom Nutzerverhalten.</p>
<p class="x_MsoNormal">Auf der ersten Seite finden sich grundlegende Informationen zum Gebäude: Baujahr, Art der Heizung, genutzte Energieträger und gegebenenfalls vorhandene erneuerbare Energien. Besonders wichtig sind die beiden Kennwerte für den Energieverbrauch: der <b>Primär- und der Endenergie.</b></p>
<p class="x_MsoNormal">Der Primärenergie-Kennwert bezieht zusätzlich die Umweltbelastung durch die Energieerzeugung für das Gebäude mit ein. Das bedeutet, dass auch die Energie zur Gewinnung, Verarbeitung und Transport berücksichtigt wird. Der Endenergie-Kennwert gibt an, wie viel Energie für Heizung, Warmwasser und ggf. Lüftung tatsächlich nötig sind. Er gibt damit eine Einschätzung über den praktischen Energieverbrauch vor Ort. Beide Werte sind farblich auf einer Skala von A+ (sehr effizient) bis H (sehr ineffizient) eingeordnet, was die Einordnung auf einen Blick möglich macht.</p>
<p class="x_MsoNormal">
<p class="x_MsoNormal">Praktisch und besonders hilfreich ist die Seite mit den <b>Modernisierungsempfehlungen</b>. Hier werden Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen sich die Energieeffizienz verbessern lässt. Das können zum Beispiel eine bessere Dämmung, Fenstertausch, ein Heizungstausch sein. Diese Empfehlungen sind zwar nicht verpflichtend, bieten aber einen guten Einstieg in eine energetische Sanierungsplanung. Das ersetzt allerdings keinen richtigen Sanierungsfahrplan. Wer tiefer einsteigen möchte, sollte sich zusätzlich von Energieberater*innen unterstützen lassen.</p>
<p class="x_MsoNormal"><strong><u>Wann wird der Energieausweis benötigt? </u></strong></p>
<p class="x_MsoNormal">Laut GEG ist er Pflicht, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder neu gebaut wird. In diesen Fällen muss der Ausweis nicht nur erstellt, sondern auch potenziellen Käuferinnen oder Mieterinnen frühzeitig vorgelegt werden – spätestens beim Besichtigungstermin. Auch Immobilienanzeigen müssen die wichtigsten Kennwerte des Energieausweises enthalten. Wer das nicht beachtet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Für selbstgenutzte Immobilien besteht hingegen keine Pflicht, solange kein Verkauf oder eine Neuvermietung ansteht. Trotzdem lohnt sich der Ausweis auch hier, um sich ein klares Bild vom energetischen Zustand der eigenen vier Wände zu machen – und vielleicht den Anstoß zu geben, Verbesserungen anzugehen, die langfristig Energieverbrauch senken, Geld sparen und damit auch das Klima schonen.</p>
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<p><u><strong>Weitere Infos zum Nachlesen</strong> </u></p>
<p>https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/energieausweis-was-sagt-dieser-steckbrief-fuer-wohngebaeude-aus-24074</p>
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<p>Bildquelle: Freepik</p>
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		<title>Schimmel vorbeugen – gesund Wohnen und Energie sparen</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/schimmel-vorbeugen-gesund-wohnen-und-energie-sparen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 07:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energieagentur-mittelbaden.de/?p=21274</guid>

					<description><![CDATA[Schimmel in Wohnräumen ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span style="color: windowtext;">Schimmel vorbeugen – gesund Wohnen und Energie sparen</span></h2>
<p>Schimmel in Wohnräumen ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch die Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen. Schimmelsporen in der Luft können Allergien, Atemwegsprobleme oder Kopfschmerzen verursachen. Die häufigste Ursache ist eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit in Kombination mit kühlen Oberflächen, etwa an Außenwänden oder in Raumecken. Wer Schimmel vorbeugen will, schützt damit nicht nur seine Gesundheit, sondern spart auch Energie und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.</p>
<p>Ein entscheidender Faktor ist die richtige Raumtemperatur. In Wohn- und Aufenthaltsräumen sollte sie zwischen 19 und 21 Grad liegen, im Bad zwischen 21 und 23 Grad. Im Schlafzimmer sind etwa 18 Grad angenehm, aber die Temperatur sollte nicht unter 16 Grad sinken, um Kondensation an kalten Wänden zu vermeiden. Bereits ein Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie, dennoch sollte nicht so stark gespart werden, dass sich Feuchtigkeit absetzt. Wichtig ist außerdem, Thermostate herunterzudrehen, sobald gelüftet wird – sonst heizen Sie buchstäblich nach draußen.</p>
<p>Genauso wichtig wie das Heizen ist das Lüften. In einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt entstehen täglich etwa zehn Liter Wasserdampf – durchs Kochen, Duschen, Wäsche trocknen oder sogar nur durch Atmen. Diese Feuchtigkeit muss regelmäßig nach draußen, sonst steigt das Risiko für Schimmelbildung. Am besten lüftet man zwei- bis viermal täglich für wenige Minuten bei weit geöffneten Fenstern, idealerweise mit Durchzug. So tauscht sich die Luft schnell aus, ohne dass Wände und Möbel auskühlen. Besonders nach dem Duschen, Kochen oder Schlafen sollte sofort gelüftet werden, da dann die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Ein Thermo-Hygrometer hilft, den Überblick zu behalten. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte dauerhaft unter 60 Prozent bleiben.</p>
<p>Damit warme Luft ungehindert zirkulieren kann, sollten Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden. Feuchte Stellen hinter Schränken, die zu nah an der Außenwand stehen, sind ein typischer Ausgangspunkt für Schimmel. Auch Neubauten können anfällig sein, da noch Baufeuchtigkeit in Wänden steckt. Bei wiederkehrenden Feuchtigkeitsproblemen lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Baumängel oder Schäden, etwa undichte Dächer, defekte Rohrleitungen oder schlechte Wärmedämmung.</p>
<p>Wird Schimmel sichtbar, sollte er schnell entfernt werden. Bei kleineren Flächen ist das oft selbst möglich, bei großflächigem oder tiefergehendem Befall sollte unbedingt eine Fachkraft hinzugezogen werden. Entscheidend ist jedoch immer, die Ursache zu beseitigen – sonst kommt der Schimmel zurück.</p>
<p>Ein gesundes Raumklima erreicht man mit bewusstem Heizen, gezieltem Lüften und wachem Blick für Feuchtigkeit. Das sorgt für ein angenehmes Zuhause, beugt Schäden vor, senkt Heizkosten und schützt zugleich das Klima.</p>
<p>Bei Fragen wenden Sie sich an uns – wir unterstützen Sie gerne!</p>
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<p><u><strong>Weitere Infos zum Nachlesen</strong> </u></p>
<p>https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/wp-content/uploads/2019/02/Flyer_Gesundes_Raumklima_10-2022.pdf</p>
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<p>Bildquelle: Freepik</p>
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		<title>Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg</title>
		<link>https://energieagentur-mittelbaden.de/das-erneuerbare-waerme-gesetz-in-baden-wuerttemberg-was-eigentuemerinnen-wissen-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Julia Nagafuti Dos Santos]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2025 12:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://energieagentur-mittelbaden.de/?p=21194</guid>

					<description><![CDATA[In Baden-Württemberg gilt bereits seit einigen Jahren ein Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie für Wohn und Nicht-Wohngebäude.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div align="left">
<h2><span style="color: windowtext;">Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg: Was Eigentümer*innen wissen müssen</span></h2>
<p>In Baden-Württemberg gilt bereits seit einigen Jahren ein <strong>Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie für Wohn und Nicht-Wohngebäude </strong>(kurz: EWärmeG). Es verpflichtet Eigentümer*innen von Bestandsgebäuden bei einem Austausch der Zentralheizung, oder wenn erstmals eine zentrale Heizungsanlage eingebaut wird, einen Teil der Wärmeversorgung durch 15 % erneuerbare Energien oder gleichwertige Maßnahmen zu decken. Ziel ist es, die Energieeffizienz in Gebäuden voranzutreiben und den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren.</p>
<p>Solange die Fristen des Gebäudeenergiegesetztes (kurz: GEG) noch nicht greifen, gilt das EWärmeG des Landes für Bestandsgebäude. Umgekehrt sind mit Erfüllung des GEG auch automatisch die EWärmeG-Pflichten erfüllt.</p>
<p><strong><u>Wie lässt sich die Anforderung umsetzen</u>?</strong></p>
<p>Diese Anforderung lässt sich zum Beispiel mit einer Solarthermieanlage, einer Wärmepumpe, Biomasse-Heizungen dem Einsatz von Biogas oder Bio-Öl, oder sogar einem bestimmten Dämm-Standard erfüllen. Auch die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans durch Energieberater*innen kann angerechnet werden. Je nach Art der Maßnahme gelten dabei unterschiedliche Bedingungen, etwa zum Anteil oder zur Leistung. Auch Kombinationen verschiedener Erfüllungsoptionen sind erlaubt und häufig sinnvoll. So kann etwa eine kleine Solarthermieanlage mit Dämmmaßnahmen kombiniert werden, um die Vorgaben zu erfüllen.</p>
<p>Das Gesetz bietet auch Alternativen, die als sogenannte Ersatzmaßnahmen anerkannt sind. Unter anderem ein Anschluss an ein Wärmenetz oder bei Nicht-Wohngebäuden die Nutzung von technischer Abwärme.</p>
<p><strong><u>Nachweispflicht</u></strong></p>
<p>Nach dem Einbau der neuen Heizung haben Eigentümer*innen 18 Monate Zeit, um nachzuweisen wie sie die Anforderungen erfüllt haben. Dieser Nachweis muss bei der zuständigen unteren Baurechtsbehörde eingereicht werden. Zur Unterstützung stehen diverse Hilfsmittel und Formulare zur Verfügung, etwa in Form eines Nachweis-Excel-Tools oder einer kostenlosen App, bereitgestellt vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Wer die Pflichten nicht erfüllt, riskiert ein empfindliches Bußgeld – bei schwerwiegenden Verstößen sind bis zu 100.000 Euro möglich.</p>
<p>Das Gesetz gilt dauerhaft für ein Gebäude, sobald es ausgelöst wurde – also unabhängig davon, ob ein Eigentümerwechsel stattfindet. Wer ein Haus erwirbt, bei dem der Heizkesseltausch bereits stattgefunden hat, übernimmt auch die Verantwortung für die Umsetzung und Nachweispflicht.</p>
<p>Wer unsicher ist, wie das Gesetz im eigenen Fall am besten umzusetzen ist, kann sich beraten lassen – etwa durch unsere Energieberater*innen oder die Verbraucherzentrale. Auch Fördermittel stehen in vielen Fällen zur Verfügung, was die Umsetzung erleichtert und sie wirtschaftlich attraktiver macht. Kommen Sie hierzu gerne auf uns zu.</p>
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<p><u><strong>Weitere Infos zum Nachlesen</strong> </u></p>
<p><a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima-energie/energieeffizienz/gebaeude/erneuerbare-waerme-gesetz-2015">https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima-energie/energieeffizienz/gebaeude/erneuerbare-waerme-gesetz-2015</a></p>
<p><a href="https://www.erneuerbare-waerme-gesetz.de/ewaermeg">https://www.erneuerbare-waerme-gesetz.de/ewaermeg</a></p>
<p><u><strong>Nachweisformulare</strong> </u></p>
<p><a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima-energie/energieeffizienz/gebaeude/erneuerbare-waerme-gesetz-2015/nachweisformulare">https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima-energie/energieeffizienz/gebaeude/erneuerbare-waerme-gesetz-2015/nachweisformulare</a></p>
</div>
<p>Bildquelle: Freepik</p>
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